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Ausbildung

Welpenspielstunde

Wir sind ein Schäferhundverein, freuen uns aber über jede Rasse, egal ob groß oder klein, die das Bild auf unserem Platz bunter erscheinen lässt.

Ziele:
Beratung rund um das Thema Welpen, vor und nach dem Kauf
Erlernen von Sozialverhalten, Selbstsicherheit und umweltsicherem Verhalten
Kontrolliertes Freispiel und vertrauenfördernde Spiele des Welpen mit seinem Menschen
Gewöhnung an verschiedene Hunderassen
Grundübungen zum konsequenten Abruf aus verschiedenen Situationen
Erweiterung der Frustrationstoleranz durch positive Bestätigung
Erlernen elementarer Übungen in vertrauter Umgebung


Voraussetzungen:

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase (ca. 1 - 2 Wochen) im neuen Zuhause und der Erstimpfung gegen Tollwut, können Sie und Ihr Welpe die Spielgruppe erstmals besuchen.
Krankheitsverdächtige Tiere mit Fieber, Appetitlosigkeit, Durchfall o.ä. stellen Sie bitte Ihrem Tierarzt vor. Warten Sie fairer Weise die Genesung Ihres Tieres vor einem Besuch bei uns ab. Beim 1. Treffen bitten wir um Einsicht in den Impfausweis und den Nachweis einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung.

Kontakt:
Martina Krause
Tel.: 0157/537 396 12

OBI-ELEMENTS

Seit Herbst 2016 bieten wir 1x/Woche ein Training mit Übungseinheiten aus Obi und Ralley-Obedience an.
Unter dem Begriff OBI-ELEMENTS trainieren wir als feste Gruppe RO-Parcoure und Gruppenübungen aus Obedience zum "Spaß" und zur "Beschäftigung" von Mensch und Hund.
Prüfungsanspruch und Prüfungswunsch besteht in dieser Gruppe nicht, könnte aber bei Eignung und Interesse der Teams in einer neuen Gruppe angeboten werden.

Sport- Rettungshunde
Dieser Artikel ist zur Zeit in Bearbeitung und erscheint in Kürze.

Ausbildung

Einen Hund auszubilden heißt, ihn auf der Grundlage seiner angeborenen und erworbenen Fähigkeiten so zu fördern und zu formen, dass er durch eine vom Menschen vorbestimmte Methodik zu einem ausgeglichenen, umweltsicheren und sozialverträglichen Begleiter werden kann.

Oberste Priorität bei jeder Art von Ausbildung muss die Gesundheit des Hundes haben. Die Beachtung der psychischen und physischen Konstitution ist bei der Ausbildung von Hunden ausschlaggebend für die Wahl der Übungsmethode.
Eine gewaltfreie, tier- und artgerechte Kommunikation mit dem Hund ist anzustreben – diese setzt Konsequenz, Fingerspitzengefühl und manchmal auch die Einsicht voraus:
„ Fehler werden immer am hinteren Ende der Leine gemacht“!

Begleithundeausbildung

das 1x1 für Hunde
die Sachkundeprüfung für den Hundeführer


Teil A
Wesenstest und Unbefangenheitsprobe
Leinenführigkeit
Freifolge
Sitzübung / Platzübung / Ablegeübung

Teil B
Verhalten im Straßenverkehr

Agility

…ist eine rasante Hundesportart aus England für Hund und Mensch.
Im Vordergrund steht die Bewältigung eines Hindernisparcours – ähnlich dem Springreiten. In den 80er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Heute gehört Agility zu den etablierten, modernen Hundesportarten und wird von sehr vielen Vereinen angeboten, Tendenz steigend.

Der Hund durchläuft dabei einen Parcours, der aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen zusammengestellt ist. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem A-Lauf, bei dem es außer einfachen Sprunghürden, Weitsprung, Reifen, Slalom und Tunneln auch die sogenannten Kontaktzonengeräte (Wippe, A-Wand, Laufsteg) gibt, und dem Jumping, bei dem diese Kontaktzonengeräte fehlen.
Sowohl im A-Lauf als auch im Jumping muss das Team Hund/Mensch die Geräte in vorgegebener Reihenfolge schnellstmöglich und vor allem fehlerfrei bewältigen.
Ähnlich wie beim Springreiten werden mögliche Fehler (Hindernisfehler wie Stangenabwürfe) addiert, ebenso gibt es Verweigerungen (z. B. vorbeilaufen an einem Hindernis). 3 Ver-weigerungen führen auch im Agility zum Ausschluss des Teams vom aktuellen Lauf.
Außerdem gibt es Zeitfehler beim Überschreiten der vorgegebenen Zeit.

Da der Hund im Agility-Parcours ohne Leine und Halsband geführt wird, muß er über einen guten Grundgehorsam verfügen. Die Kommunikation zwischen Hund und Hundeführer findet neben Zurufen (Hörzeichen) vor allem über die Körpersprache statt, was ein intensives Training des ganzen Teams voraussetzt.

Agility ist für fast alle sportlichen Hunde (-Rassen) geeignet. Allerdings sollten die Hunde vom Typ her nicht zu schwer gebaut sein oder einen zu langen Rücken besitzen. Vor allem dürfen sie keine Schädigungen des Bewegungsapparats aufweisen.

Innerhalb der FCI und damit innerhalb des VDH in Deutschland wird in 3 Größenklassen gestartet:
Small / mini – Hunde bis 34,9 cm Widerristhöhe springen Hürden zwischen 25 und 35 cm
Medium / midi – Hunde von 35,0 – 42,9 cm Widerristhöhe springen Hürden zwischen 35 und 45 cm
Large / maxi – Hunde über 43 cm Widerristhöhe springen Hürden zwischen 55 und 65 cm
…und in 3 Leistungsklassen:
A1 bzw. J1 für Anfänger. Allerdings sind hier eine bestandene BH-Prüfung und ein Mindestalter von 18 Monaten vorgeschrieben.
A2 bzw. J2 für die Teams, die im A1 3 x die Bewertung „vorzüglich 0“ (= 0 Fehler) und eine Platzierung an erster bis dritter Stelle oder 5 x ein unplatziertes „V 0“ erreicht haben.
A3 bzw. J3 für die Teams, die im A2 3 x die Bewertung „vorzüglich 0“ (= 0 Fehler) und eine Platzierung an erster bis dritter Stelle oder 5 x ein unplatziertes „V 0“ erreicht haben.

Es werden auch Meisterschaften (bis zur WM) in dieser Sportart ausgetragen.

Das wichtigste ist jedoch der Spaß und die sportliche Aktivität beim Agility. Daher muss sicher sein, dass der Hund gesund ist und nicht überfordert wird. Anhänger dieser Sportart betonen:
"Agility is fun!"

Obedience

...ist eine relativ neue Sparte des Hundesports, bei der es um die freudige und möglichst perfekte Zusammenarbeit von Hund und Hundeführer geht. Dabei wird ausschließlich über positive Motivation gearbeitet.
„Obedience“ bedeutet „Gehorsam“. Neben der schnellen und exakten Ausführung der Übungen spielt auch die Sozialverträglichkeit des Hundes mit Artgenossen und Menschen eine wichtige Rolle.
Obedience ist eine Sportart, die für alle Hunde und Hundeführer geeignet ist, die Freude an Exaktheit haben. Da es vor allem um „Kopfarbeit für den Hund“ geht, kann sie auch von älteren Hunden oder weniger „sportlichen“ Teams betrieben werden. Zugelassen werden alle Hunde(-rassen).
Um die Sportart zu praktizieren benötigt man nur wenige Utensilien wie z. B .Holz- und Metallapportel, Pylonen zur Markierung, kleine Hölzer zur Geruchsunterscheidung, eine Hürde und vor allem viel Geduld und Ausdauer!

Zu den Übungen, die auf eine solide Grundausbildung aufbauen, gehören:
-Verhalten gegenüber anderen Hunden,
-ruhiges Stehen und Betasten durch eine fremde Person,
-Sitzen/Ablage i. d. Gruppe zwischen 2 und 4 Minuten (HF in höheren Klassen außer Sicht)
-Fußarbeit (Freifolge! Leinenführigkeit nur bei Beginner), Wendungen, Rück und Seitschritte
-Positionen (Steh, Sitz, Platz) aus der Bewegung
-Voraussenden in ein durch Pylonen markiertes Viereck (Box)
-Apportieren (ebenerdig, über eine Hürde, Metallapport, Richtungs-Apport)
-Kontrolle und Wechsel der Positionen: Sitz – Platz – Steh aus einer Entfernung von 10-15 m
-Geruchsunterscheidung (1 Hölzchen aus einer Gruppe anderer Hölzer identifizieren)
-Gesamteindruck und Harmonie des vorführenden Teams

Der Obedience-Sport kommt ursprünglich aus England. In Deutschland gibt es seit 2002 eine Prüfungsordnung, die bis zu Meisterschaften führt.
Es wird in 4 Klassen gerichtet: Beginner, Klasse I, Klasse II und Klasse III.
Im Gegensatz zu anderen Unterordnungsprüfungen werden die Obedience-
Teams während der Prüfung von einem Ring-Steward begleitet, d. h. die einzelnen Übungen werden von ihm angesagt und nicht selbständig abgearbeitet.
Um an Wettkämpfen/Prüfungen teilnehmen zu können, ist wie bei jeder anderen Sparte, eine bestandene Begleithunde-Prüfung (VDH) erforderlich. Für jeden Aufstieg in eine nächst höhere Obi-Klasse muss man eine Mindestpunktzahl erreichen.

Die einzelnen Übungen werden mit Punkten zwischen 5.0 und maximal10.0 bewertet, wobei es Zwischenschritte von 0.5 Punkten gibt. Ergebnisse unter 5.0 Punkten gelten als nicht bestanden.
Übungen sind je nach Schwierigkeit mit Koeffizienten (K) zwischen 1 und 4 versehen, so dass im Höchstfall 40 Punkte für eine Übung vergeben werden können. Die Höchstpunktzahl beträgt je nach Prüfungsstufe 280 bzw. 320 Punkte.

Durch die Vielfältigkeit der Übungen bieten sich sehr viele Möglichkeiten zur Erarbeitung an. Diese erfordern vom Hundeführer die Bereitschaft zum selbständigen, kreativen arbeiten.
Bei allem Streben nach Perfektion darf der Spaß und die Freude im Team jedoch nie zu kurz kommen!
Ein Hund, der alle Übungen korrekt absolviert, aber freudlos schleicht, wird im Obedience immer eine Beurteilung erhalten, die den Aufstieg in eine höhere Klasse schwierig macht.

IPO ( Internationale Prüfungen nach Prüfungsordnung des FCI und VDH ab 01.01.2012) )

Das Zulassungsalter für die IPO I-III liegt zwischen 18 und 20 Monaten. Zuvor muss eine Begleithundeprüfung erfolgreich abgelegt werden. Die Vorbereitungen für eine Ausbildung im IPO - Bereich können spielerisch bereits nach dem Besuch der Welpengruppe begonnen werden. Ohne den Junghund körperlich und geistig zu überfordern sollten die Grundkommandos eingeübt und der Spiel und- Beutetrieb gefördert werden. Nasenarbeit über Futterfährten sollte der Hund bereits im Welpenalter kennengelernt haben.

Bei steigendem Schwierigkeitsgrad sind folgende Übungen Bestandteil der IPO

Abteilung A, Fährte:

300 bis 600 Schritte,
20 bis 60 Minuten Liegezeit,
Eigenfährte oder. Fremdfährte
2 bis 3 Gegenstände
3 bis 5 Schenkel
2 bis 4 Winkel


Abteilung B, Unterordnung:

Freifolgen,
Sitzübung,
Platzübung,
Stehübung,
Apport zur ebenen Erde,
Apport über eine 1m Hürde,
Apport über eine 1,8m Schrägwand,
Vorraussenden,
Ablegeübung



Abteilung C, Schutzdienst:

Streifen nachdem Helfer,
Stellen und Verbellen,
Fluchtversuch, Abwehr,
Seitentransport,
Rückentransport,
Überfall,
Angriff aus der Bewegung,
Abwehr

Der „Schutzdienst“

Dieser Teil der Ausbildung ist der anspruchsvollste, aber auch der umstrittenste Part der Internationalen Prüfungs Ordnung.

Einige Menschen sind der Meinung, auf dem Übungsplatz würden Hunde durch bestimmte Trainingsabläufe mit einem Beutestück aus Jute „scharf“ gemacht und stellen deshalb eine Gefahr für andere Lebewesen dar. Die unsachgerechte Berichterstattung in den Medien trägt leider ebenfalls dazu bei, die Schutzhundeausbildung als gefährlich abzustempeln.

Doch das Gegenteil ist der Fall:
Korrekt ausgebildete Sport-Schutzhunde sollen lernen, ihren angeborenen Beutetrieb auf dem Übungsplatz unter Aufsicht erfahrener Übungsleiter kontrolliert auszuleben.
Der Schwerpunkt muss! auf dem Gehorsam der Hunde liegen. Diese lernen, auch bei extremen Belastungen und Reizsituationen auf ihren Hundeführer zu achten.



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