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Ausbildung
| BH - (Begleithund-) Ausbildung und Prüfungen |
nach VDH-Prüfungsordnung mit Verhaltenstest und Hundeführersachkunde- nachweis!
Zulassungsalter des Hundes: 15 Monate
Teil A: Unterordnungsübungen auf dem Platz mit und ohne Leine
Teil B: Prüfung im Straßenverkehr (Unbefangenheit gegenüber Umwelteinflüssen)
Gehorsam ist sozusagen der Grundstein der Hundeausbildung. Ist der Hund „gehorsam“ können darauf aufbauende Sportarten ausgeübt werden, aber auch das Zusammenleben mit dem Tier wird erheblich erleichtert. Der Hund sollte seinem Besitzer jederzeit und in jeder Situation ( z.B. Begegnung mit anderen Hunden und Verkehrsteilnehmern beim „Gassi“- gehen ) begleiten können. Hierzu gibt es von den Übungsleitern Tipps und Infos zum Hund, und am Ende der Ausbildung steht die „Begleithundeprüfung“ (entspricht nicht dem VDH- Hundeführerschein!) Diese wird von einem neutralen Richter abgenommen.
Es ist wichtig, schon bald mit entsprechenden Übungen zu beginnen. Bei uns im Verein lernen Hund und Hundeführer bereits in der Welpen- und Junghundegruppe einige grundlegende Dinge. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verlauf der Ausbildung bringt jedoch der Hundeführer mit: Konsequenz und Motivation sind das A und O in der Hundeausbildung. |
| VPG |
Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG)
Die VPG untergliedert sich in die Stufen A, I, II und III und wird in den Abteilungen A, B und C vorgeführt (Ausnahme: Stufe A = nur Abteilung B und C).
Abteilung A: Praktische und theoretische Unterweisung im Fährtenbereich. Termine und Geländeeinweisung nach Absprache.
Abteilung B: Unterordnungsleistungen bestehend aus: Freifolge, Sitz-, Platz- u. Stehübung, Apportieren, Voraussenden, Ablegen
Abteilung C: Streife nach dem Helfer, Stellen und Verbellen, Flucht und Angriff, Rückentransport und Angriff, Abwehr eines Angriffs aus der Bewegung |
| Agility |
ist eine Hundesportart aus England für Hund und Mensch. Im Vordergrund steht die Bewältigung eines Hindernisparcours. In den 80er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Heute gehört Agility zu den etablierten, modernen Hundesportarten und wird von sehr vielen Vereinen angeboten, Tendenz steigend.
Der Hund durchläuft dabei einen Parcours, der zusammengestellt ist aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem A-Lauf, bei dem es außer einfachen Sprunghürden auch Kontaktzonengeräte (Wippe, A-Wand, Laufsteg) gibt, und dem Jumping, bei dem die Kontaktzonengeräte fehlen und das Team (Hund + Führer) die "üblichen" Geräte wie Tunnel, Weitsprung und Slalom in vorgegebener Reihenfolge schnellstmöglich und fehlerfrei bewältigen muss.
Gestartet wird in 2 - 4 Größenklassen: Mini und Maxi (IRJGV in Deutschland); Small, Medium und Large (FCI, IMCA; VDH in D, sowie ÖKV und ÖHU in Österreich) bzw. Toy, Mini, Midi und Maxi (IFCS) in der Schweiz, die sich nach der Schulterhöhe des Hundes richten (danach werden auch die Höhen der Hindernisse angepasst), sowie in bis zu 3 Leistungsstufen plus Senioren und Jugend. In anderen Ländern sind ähnliche Klassifizierugnen üblich.
Die Hunde müssen über einen guten Grundgehorsam verfügen und dürfen keine Schädigungen des Bewegungsapparats aufweisen.
Das wichtigste ist der Spaß und die sportliche Aktivität beim Agility. Daher muss sicher sein, dass der Hund gesund ist und nicht überfordert wird. Anhänger dieser Sportart betonen: "Agility is fun!" |
script by artmedic
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